ABOUT
“my body is a war zone”, 2:53 min
When ISIS attacked Rojava, they kidnapped woman and enslaved them. They turned them
into sex slaves who had to wear Hijab in public places all the time. When YPG/YPJ namely
Kurdish forces rescued these woman the first thing they did was getting rid of Hijab. My film
refers to this moment. The change between two different perspectives of Paradise. Wearing
a Hijab and praying to go to paradise and removing the Hijab and singing a female narrated
traditional Kurdish Dengbej song to create Paradise or at least eliminate the Hell!
Hêja Netirk: Eine Stimme des Widerstands und kultureller Fusion
Hêja Netirk stammt aus Kurdistan und lebt derzeit im Exil in Hamburg. Ihr aktuelles Projekt, "Kîne em? / Wer sind wir?", ist ein Singing & Storytelling Konzert, das das Publikum auf eine Reise von Kurdistan bis zum Hamburger Hafen mitnimmt.
Aus der Literaturwissenschaft kommend, beschäftigt sich Hêja mit Themen wie Migration, Integrationspolitik in Deutschland, Dekolonialisierung, Unterdrückung von Frauen sowie Performance und deren Verhältnis zur kurdischen Geschichte und Gesellschaft. Ihre erste EP, "Stranên Neşuştî" ("Ungewaschene Lieder"), führte einen feministischen Ansatz für kurdisches Liedgut ein. Hêja strebt danach, ihre Kultur zu entfolklorisieren, indem sie Lieder schafft, die urban klingen und sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen.
Im Jahr 2022 veröffentlichte sie ihr zweites Solo-Album, "Pistepistek Bilind", das von der Initiative Musik gefördert wurde. Im Jahr 2023 war sie eine von vier Solistinnen der Speechless Opera, die von der australischen Komponistin Cat Hope geschrieben wurde und an der Hochschule für Musik uraufgeführt wurde. Hêja ist Alumna des Kulturbehörde INTRO Programms und der Claussen-Simon-Stiftung. Sie hat an zahlreichen Musikfestivals teilgenommen, darunter Ruhr International, Fluctoplasma Festival, Festival Contra La Racism und Ms Artville Kunstfestival.